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Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine

Gemeinde Rheinhausen steht an der Seite seiner polnischen Partnergemeinde Wisla 

Der Angriffskrieg Russlands auf den eigenständigen und demokratischen Staat Ukraine lässt auch die Partnergemeinden Rheinhausen und Wisla in den polnischen Beskiden noch näher zusammenrücken. Wisla liegt nur rund 250 km Luftlinie von der ukrainischen Grenze entfernt. Bereits am Sonntag erreichten die ersten 30 ukrainischen Flüchtlinge Wisla. Am heutigen Montag werden weitere 230 Flüchtlinge in Wisla erwartet, die der Stadt über den polnischen Staat zugewiesen werden. In einer Videokonferenz mit seinem polnischen Amtskollegen Tomasz Bujok sicherte Rheinhausens Bürgermeister Dr. Jürgen Louis Unterstützung zu. Die Gemeinde Rheinhausen verurteile den russischen Überfall auf die Ukraine auf das Schärfste und stehe an der Seite der polnischen Stadt Wisla und ihrer Einwohner. Bürgermeister Bujok berichtete, dass man sich in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cieszyn auf die Unterbringung der Flüchtlinge vorbereite. Niemand könne sagen, wie viele Flüchtlinge in den kommenden Tagen und Wochen in Polen Schutz suchen werden. Beide Bürgermeister vereinbarten, dass man über die weitere Entwicklung des Krieges und die Bewältigung der Folgen in engem Austausch bleiben werde. An dem Gespräch nahm auch Bürgermeisterstellvertreter Bernd Maurer teil, der zugleich Vorsitzender des Freundeskreises Rheinhausen-Wisla ist.


Nach einer Rundmail des Gemeindetagspräsidenten Steffen Jäger am frühen Sonntagmorgen zu drohenden Auswirkungen des Krieges auch auf die kommunale Infrastruktur bei uns wie Blackouts, Cyberangriffe und Erdgasmangel, ordnete Bürgermeister Dr. Louis nach Rücksprache mit den Vorsitzenden der beiden Gemeinderatsfraktionen, Norbert Isele und Bernd Maurer, in einer Eilentscheidung an, dass für das Generationenhaus St. Josef mit seinen 36 Pflegeplätzen, das Bürgerhaus und die Rheinmatthalle umgehend Anschlüsse zur Stromeinspeisung durch das neu angeschaffte Aggregat der Feuerwehr Rheinhausen hergestellt werden. Erst im Sommer letzten Jahres hatte die Feuerwehr Rheinhausen ein großes 100 kVA-Notstromaggregat in Empfang nehmen können. Eine Vorrichtung zur Stromeinspeisung konnte im Feuerwehrgerätehaus bereits umgesetzt werden. Der Krieg in der Ukraine beschleunigt nun die Umsetzung der Schaffung weiterer Einspeisepunkte, um auch bei größeren Ausfällen das Pflegeheim und eventuelle Notunterkünfte im Bürgerhaus und in der Rheinmatthalle versorgen zu können.