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Aus der Geschichte von Rheinhausen

Die Gemeindereform führte am 1. Mai 1972 die beiden Dörfer Ober- und Niederhausen unter dem neuen Namen Rheinhausen zusammen.

Der Name Rheinhausen erinnert an die schicksalsmäßige Verbundenheit der beiden Dörfer mit dem Rhein, der früher unmittelbar an den Siedlungen entlang strömte (heutiger Wasserlauf „Innerer Rhein“). Die Dörfer waren oft im Westen von den Hochwassern des Rheins und im Osten von denen der Elz bedroht.
Die Rheinregulierung durch Tulla (1805-1840) und die Elzkanalisierung (Leopoldskanal, 1840-1846) haben den beiden Dörfern einerseits Entlastung von der Hochwassergefahr und Gewinnung von landwirtschaftlich nutzbaren Böden, andererseits stetigen Rückgang, ja sogar schließliches Aussterben der alten Fischer- und Schifferberufe gebracht.
 
Oft war im Mittelalter von „Husen“ die Rede (ab 1152). Zusammen bildeten Sie einen Bann, verwalteten sich aber stets getrennt und teilten die gemeinsamen Lasten zu 3/5 auf Oberhausen und 2/5 auf Niederhausen auf.
Von 1343 an waren Ober- und Niederhausen österreichisches Lehen und blieben es im Grunde immer, auch wenn die Ortsherren mehrfach wechselten (u.a. die Turner von Freiburg, die Schnewlin von Landeck, das Deutschordenshaus Feiburg, die Stadt Straßburg). 1805, wie das übrige Vorderösterreich badisch geworden, gehörten die Dörfer nun zum Bezirksamt Kenzingen und kamen mit diesem 1872 an Emmendingen.
 
Im Laufe ihrer Geschichte haben beide Dörfer durch Naturgewalten und Kriege viel Not zu ertragen; hier sei nur erinnert an die Überschwemmungen der Jahre 1591, 1745 und 1758. Wegen ihrer exponier-ten Lage waren die beiden Dörfer auch stets den Wirren der Kriege ausgesetzt. Insbesondere Oberhausen brachte der Zweite Weltkrieg sehr große Schäden; es wurde zu 52 % zerstört.
 
Heute sind Ober- und Niederhausen zu Rheinhausen zusammengewachsen. Mit über 20 Vereinen, 2 Kindergärten und einer Grundschulen, der Werkrealschule und neuen Wohnbaugebieten hat sich Rheinhausen zu einer attraktiven jungen Gemeinde entwickelt.