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Die Gemeindekasse steht seit Anfang letzten Monats unter neuer Verantwortung, und zwar von Sabrina Stary. Sie hat ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Rheinhausener Gemeindeverwaltung absolviert und hat zuvor das Bürgerbüro geleitet. Sabrina Stary folgt auf Frank Vetter, der eine neue Tätigkeit bei einer für ihn wohnortnäheren Gemeindeverwaltung aufgenommen hat. Die Leitung des Bürgerbüros hat Franziska Biechele übernommen. Sie hat im Jahr 2008 eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau beendet und anschließend sieben Jahre in ihrer Ausbildungsfirma gearbeitet. Vor ihrem Wechsel ins Bürgermeisteramt Rheinhausen war sie als Verwaltungsfachangestellte in einem Abrechnungszentrum tätig. Franziska Biechele ist gebürtig aus Wyhl und wohnt inzwischen in Rust. In ihrer Freizeit geht sie gerne Rad fahren und schwimmen. Weitere Unterstützung erfährt das Rathausteam in den nächsten Monaten durch drei Verwaltungspraktikanten, die im März kommenden Jahres ihr Studium der Verwaltungswissenschaften an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl aufnehmen. Im Rahmen der Praktika werden Michael Dippel, Niklas Hödle und Lukas Löffler verschiedene Ämter der Gemeindeverwaltung wie das Amt für Rechnungswesen und Vermögensverwaltung, die Gemeindekasse und das Amt für Bürgerdienste kennenlernen. Bereits während des Verwaltungspraktikums haben die drei Studenten einen beamtenähnlichen Status und werden mit Studienbeginn im März als Beamte auf Widerruf berufen. Die Kosten des Verwaltungspraktikums werden der Gemeinde Rheinhausen überwiegend vom Land Baden-Württemberg erstattet. Die drei gebürtigen Rheinhausener haben in diesem Jahr ihre Schulabschlüsse gemacht. Niklas Hödle und Lukas Löffler haben noch bis vor kurzem aktiv Fußball bei der SG Rheinhausen gespielt, Lukas Löffl er ist aktuell B-Jugendtrainer. Michael Dippel spielt aktiv Boule bei der Boule-Abteilung des SC Niederhausens. Eine Namensänderung gab es bei der Leiterin des Rechnungsamtes. Frau Stephanie Nadler hat geheiratet und heißt jetzt Tarakci. Wir gratulieren zur Hochzeit. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis wünschte Frau Biechele und Frau Stary einen guten Start in ihren neuen Aufgabenbereichen sowie den Verwaltungspraktikanten eine gute Zeit im Bürgermeisteramt Rheinhausen und ein erfolgreiches Studium.

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Auch in diesem Sommer fand die alljährliche Ferienspielaktion der Gemeinde Rheinhausen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen wieder großen Zuspruch bei den Kindern. Zwei Wochen lang wurde dank der Beteiligung der Vereine und von Privatpersonen wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Kinder auf die Beine gestellt. Über 80 Kinder haben in diesem Jahr an der Aktion teilgenommen. Es konnten Yoga- und Töpferkurse belegt oder erste Erfahrungen im Tennisspielen gesammelt werden. Der Taubergießen wurde per Fischerboot und zu Fuß erforscht. Mit großer Freude spielten die Kinder auch Volleyball und Fußball sowie feuerwehrtechnische und musikalische Spiele. Beim Turnen war Geschicklichkeit und Körperbeherrschung gefragt. Auch der Flohmarkt sowie das Kunschthisli kamen bei den Kindern sehr gut an. Beim Ponyerlebnisvormittag konnten die Kinder den Tieren näher kommen und hatten sehr viel Spaß. Für das großzügige Engagement bedanken wir uns herzlich bei den folgenden Vereinen und Privatpersonen: Tennisclub Rheinhausen, Radsportverein Oberhausen, Narrenzunft Oberhausen, Fußballclub Oberhausen, Freiwillige Feuerwehr Rheinhausen, TuS Oberhausen, Fischerzunft und Bootsfahrergemeinschaft Rheinhausen, Frau Renate Müller und Frau Dunja Müller (Yoga für Kinder), Frau Irmhilde Metzger (Töpferkurs), Frau Kerstin Mullan („Kunschthisli“), Frau Petra Springmann („Ponyerlebnisvormittag“) sowie unserem Ramsar-Ranger, Herrn Michael Georgi. Ein besonderer Dank gilt auch den Gemeindemitarbeiterinnen Sabrina Stary, Franziska Biechele und Jessica Schupp, die in diesem Jahr die Betreuung der Ferienspielaktion übernommen haben. Bei der Abschlussfeier am Freitag wurden die Kinder von Bürgermeisterstellvertreter Heinz Erhardt begrüßt und konnten sich mit belegten Brötchen und Getränken stärken. Bei der Preisverleihung erhielt jedes Kind für seine Teilnahme an der Ferienspielaktion ein Geschenk. Die Sachspenden kamen von folgenden Gewerbebetrieben: Europa-Park Rust, Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau, Volksbank Lahr und Kino Kenzingen. Hierfür ein herzliches Dankeschön! Wir wünschen allen Kindern weiterhin schöne Sommerferien und freuen uns schon auf die Ferienspielaktion im nächsten Jahr.

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Unter der Leitung von Rainer Stäbler, Forstbetrieb Kossmann und seinem Mitarbeiter Ludwig Hoffmann haben 28 Schüler derHeimschule St. Landolin Ettenheim eine Holzbrücke am Gießenwegim Gemeindewald Gemarkung Oberhausen gebaut. Mehr als 200 Schüler hatten sich für dieses Projekt gemeldet, aber nur max. 28 Schüler konntendaran teilnehmen. Mit einer Spannweite von nahezu 10 m war das Projekt für die Schülereine richtige Herausforderung,zumal die meisten Arbeiten nur mit Muskelkraft bewältigt werden konnten. Zu Beginn wurde das Holz vor Ort gebracht, auf Maß geschnitten und teilweise aufgespalten. Besonders spannend war das Verlegen der langen Trägerteile über den Altrheinarm, hier war Teamarbeit aller gefordert. Nach dem Aufbringen der Querhölzer und des Geländers waren die Arbeiten nach 2 Tagen beendet und die Schüler stolz auf ihre geleistete Arbeit, zumal diese nicht leicht war. Mücken und Beißfliegen, Hitze und schwindene Kräfte forderten die Schüler, die auch nicht immer trocken blieben. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgten R. Stäbler und sein Mitarbeiter Hoffmann. Verschiedene Gruppen dokumentierten die Arbeit unter anderem auch mit einem kurzen Video, um an der Schule ihre Arbeit vorzustellen. Ein besonderer Dank gilt Initiator R. Stäbler, Vater eines teilnehmenden Schülers, der dieses Projekt betreut und ohne weitere Unterstützung von Lehrkräften und Eltern erfolgreich beendet hat. Die Gemeinde bedankte sich im Namen von Revierleiter A. Schulz bei den Schülern und den Betreuern mit einem kleinen Vesper und Getränken.

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Die Seehofbrücke in Sichtweite des Baggersees Birkenwaldsee verbindet das Gemeindegebiet von Rheinhausen mit der angrenzenden Stadt Kenzingen. Für den Unterhalt der Brücke sind die beiden Kommunen gemeinsam zuständig, die nun auch die aufwändige Sanierung der Seehofbrücke für 47.000 EUR zu gleichen Teilen übernahmen. Nach einer Prüfung der Brücke im Oktober 2015 musste diese aus Gründen der Verkehrssicherheit geschlossen werden, da die Standsicherheit der Brücke nicht mehr gegeben war. Federführend durch die Stadt Kenzingen wurden die Brückenbauarbeiten ausgeschrieben. Die Brücke wurde in den vergangenen Monaten zurückgebaut und die Betonbrückenwiderlager wurden saniert. Anschließend konnte die Brücke als Holz-Stahl-Brücke neu entstehen. Die Brücke ist zukünftig nur noch für Fußgänger und Fahrradfahrer freigegeben, da in der Vergangenheit immer wieder zu schwere Fahrzeuge entgegen den Verbotsschildern die Brücke befahren und beschädigt haben. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dankte in einer kleinen Feierstunde auf der Brücke seinem Kenzinger Amtskollegen Bürgermeister Matthias Guderjan für die federführende Abwicklung der Maßnahme durch die Stadt Kenzingen. Der Gemeinderat Rheinhausen hatte sich für eine Wiederherstellung der Brücke ausschließlich für den Fußgänger- und Fahrradverkehr entschieden, um die Brücke vor Durchfahrten von zu schweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Bussen zu schützen. Zudem sollen so Fahrten mit Kraftfahrzeugen in den angrenzenden hochwertigen Naturraum der Elzwiesen verhindert werden. Dies war zugleich ein Anliegen der Höheren Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg, die für das Naturschutzgebiet Elzwiesen verantwortlich ist. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis freute sich gemeinsam mit seinem Kenzinger Amtskollegen Matthias Guderjan darüber, dass die Stadt Kenzingen und die Gemeinde Rheinhausen ihrer Bevölkerung und Gästen in der Region nach der Wiederherstellung der Seehofbrücke eine attraktive Fußgänger- und Radwegeverbindung zur Nutzung freigeben können.

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Die Bauarbeiten auf dem Friedhof Oberhausen nähern sich dem Ende. Neben der Schaffung eines neuen Zugangs neben der Aussegnungshalle wurde auch der Rasenplatz neben dem Gebäude sehr schön gestaltet. Ein Rundweg entlang der Wiesen-Urnengräber mündet in den Weg, der links und rechts mit Urnenreihengräbern belegt ist. Der Mittelpunkt des Platzes bildet das Holzkreuz mit dem handgeschnitzten Christus, das von seinem bisherigen Platz an der Hauptstraße auf den Friedhof versetzt wurde. Die Neuanlage des Friedhofs wird dadurch sehr aufgewertet. An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Frau Margit Maurer, die der Gemeinde das Kruzifix überlassen hat. Auch wird in Kürze eine zusätzliche Wasserstelle entlang des neuen Zwischenweges angelegt werden. Dies erspart vielen Friedhofsbesuchern einen weiten Weg zur nächsten Wasserstelle. Teilweise wurden schon neue Urnengräber rechts des Haupteinganges belegt. Durch die gebogene Wegführung ist das Erscheinungsbild sehr gefällig. Diese Urnengräber dürfen von den Hinterbliebenen bepfl anzt und mit einem Grabstein versehen werden. Unter dem Kastanienbaum sind ab sofort auch Urnenbestattungen möglich. Von Weitem bereits erkennbar wurden entlang des Hauptweges vier Buchen gepflanzt. Diese geben dem Friedhof einen freundlichen Charakter. Im Rahmen der weiteren Umgestaltung des Friedhofes ist es leider unumgänglich, dass einige Gräberreihen nach und nach entfernt werden müssen. Derzeit laufen schon die Gespräche mit den jeweiligen Nutzungsberechtigten. Dies wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei Fragen können Sie sich gerne bei Frau Kern, Tel.: 07643/9107-14 melden. Auch der Friedhof Niederhausen hat in den letzten Wochen im Eingangsbereich eine Aufwertung erfahren, für die es bereits viel Zustimmung von Friedhofsbesuchern gab. Das Rosenbeet am Haupteingang wurde von den Mitarbeitern des Bauhofs neu mit Holz eingefasst. Zudem wurden zwei Sitzgelegenheiten neu geschaffen.

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In dieser Woche konnte ein weiterer Schritt zur Erschließung des neuen Baugebietes Spöttfeld am Ortseingang von Oberhausen gesetzt werden. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis unterzeichnete für die Gemeinde Rheinhausen den notariell beurkundeten Städtebaulichen Vertrag mit der badenovaKONZEPT in Freiburg. Der Gemeinderat hatte in der letzten Woche beschlossen, dass badenovaKONZEPT wie schon beim Baugebiet Rebbürgerfeld V beauftragt wird, das Baugebiet zu überplanen und die Erschließung der 80 bis 100 Grundstücke nach den Vorgaben der Gemeinde vorzubereiten. Aktuell führt die Gemeinde Rheinhausen eine Warteliste mit über 50 Bauinteressenten, die dringend auf die Herstellung neuer Wohnbaufl ächen warten. Sollten die weiteren Planungen ohne Schwierigkeiten fortgeführt werden können, ist von einer Bebaubarkeit der neuen Wohnbaugrundstücke in der zweiten Jahreshälfte 2018 auszugehen. Die Zusammenarbeit mit einem Erschließungsträger hat für die Gemeinde Rheinhausen den Vorteil, dass die Erschließungskosten außerhalb des kommunalen Haushalts finanziert werden können. Die Gemeinde muss sich daher nicht kurzfristig verschulden, um die Kredite dann entsprechend dem Abverkauf der Grundstücke wieder zurückzahlen zu müssen. Für den privaten Erschließungsträger ist eine Finanzierung leichter möglich, zumal Mehrheitsgesellschafter der badenovaKONZEPT regionale Sparkassen sind, die einen anderen Zugang zum Kapitalmarkt haben als eine Kommune. In den kommenden Wochen soll nun der Flächennutzungsplan, der das Spöttfeld als Wohngebiet vorsieht, durch den Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen- Herbolzheim beschlossen werden. Gleichzeitig soll der Bebauungsplan für das Spöttfeld erarbeitet werden. Für sämtliche derzeit zumeist noch landwirtschaftlich genutzten Grundstücke liegen der Gemeinde Rheinhausen Kaufangebote vor, die voraussichtlich noch in diesem Jahr durch den Erschließungsträger angenommen werden, damit die weitere Erschließung auch zügig erfolgen kann.

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In einer Feierstunde des Senats der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl wurde in der vergangenen Woche Bürgermeister Dr. Jürgen Louis gemeinsam mit dem Acherner Rechtsanwalt Dr. Andreas Baumert von der renommierten Insolvenzkanzlei Schultze & Braun und Dr. Christian Welz von der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EuroFound) zum Honorarprofessor an der Hochschule Kehl ernannt. Damit würdigte der Senat auf Vorschlag der Rechts- und Kommunalwissenschaftlichen Fakultät das langjährige Engagement der drei Geehrten an der Hochschule Kehl. In seiner Laudatio ging der Dekan der Rechts- und Kommunalwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Andreas Pattar, auf die Biographien und Verdienste der neu ernannten Honorarprofessoren ein. Dr. Jürgen Louis habe nicht nur durch seine über zehnjährige Lehrtätigkeit im Ordnungswidrigkeiten-, Kommunal- und Korruptionsrecht eine enge Beziehung zur Hochschule Kehl. Auch seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen wie die Fortführung des Lehrbuchs des langjährigen Kehler Professors Dr. Günter Rosenkötter zum „Recht der Ordnungswidrigkeiten“ und seine Kommentierung der gesetzlichen Bestimmungen zur Einziehung, zum Verfall und zu den Fristen im Nomos-Kommentar von Blum/Gassner/Seith zum Ordnungswidrigkeitenrecht verbinde ihn mit der Hochschule Kehl in besonderer Weise. Erst vor knapp zwei Monaten stützte sich der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in einer Grundsatzentscheidung zum Verfall im Ordnungswidrigkeitenrecht auf die Kommentierung von Dr. Louis. Auch die Gemeinde Rheinhausen profitiert seit vielen Jahren vom Engagement ihres Bürgermeisters an der Hochschule Kehl. So absolvierten in den vergangenen zehn Jahren knapp 20 Studenten der Kehler Verwaltungshochschule Teile ihrer Vorbereitungszeit und Praxisphase in der Gemeindeverwaltung Rheinhausen. Mehreren Studenten gefiel die Arbeit im Rheinhausener Bürgermeisteramt so gut, dass sie gleich mehrere Ausbildungsabschnitte hier verbrachten.

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Es sind gleich mehrere Großprojekte, die die Gemeinde Rheinhausen aktuell sehr beschäftigen und die das Leben der Menschen in Rheinhausen und der Region in den kommenden 100 bis 200 Jahren bestimmen werden. Da ist zunächst das 3./4. Gleis, das nach den Vorstellungen der Bahnplaner und der politischen Entscheider auf der östlichen Seite der Autobahn verlaufen soll. Die Bahn selbst geht von einem Fertigstellungstermin für das Jahr 2041 aus. Sollten Klagen von anliegenden Gemeinden hinzukommen, wird sich dieser Termin wohl auch noch nach hinten verschieben. Auch wenn die neue Güterzugtrasse erst in den 40er Jahren kommen wird, so werden die wesentlichen Planungsgrundlagen jetzt getroffen. Auf einem sogenannten Scoping-Termin wurde mit den Trägern öffentlicher Belange die Untersuchungstiefe der Umweltverträglichkeitsprüfung abgestimmt. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis hat hierzu für die Gemeinde Rheinhausen eine mit anderen betroffenen Gemeinden abgestimmte Position in das Verfahren eingebracht, die Sie auf unserer Homepage einsehen können. Zeitgleich erfolgt aktuell auch die Abstimmung zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn zwischen Riegel und Offenburg. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis hat im Scoping-Termin für die Gemeinde Rheinhausen gefordert, dass der Vorhabensträger des Autobahnausbaus untersucht, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit der sechsstreifige Ausbau der A 5 über den Gleisen der Bahn erfolgen kann. Damit hat Bürgermeister Dr. Louis einen Vorschlag des Schwanauer Ingenieurs Martin Herrenknecht aufgegriffen, die beiden Verkehrsträger übereinander zu legen, damit möglichst wenig Landwirtschaftsfläche verbraucht wird und der Lärm der Bahngleise durch die darüber liegende Autobahn abgeschirmt wird. Die Gemeinden Riegel, Kappel-Grafenhausen, Meißenheim und Friesenheim haben sich dem Antrag von Bürgermeister Dr. Louis angeschlossen. Aktuell besteht im laufenden Bundesverkehrswegeplan nur ein Planungsrecht für den sechsstreifigen Ausbau der BAB 5. Der tatsächliche Ausbau wird nicht vor dem Jahr 2030 erfolgen können. Schließlich laufen im Hintergrund die Vorbereitungen des Regierungspräsidiums Freiburg für das Planfeststellungsverfahren zum Polder Wyhl/Weisweil. Mit den Gemeinderäten der betroffenen Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen wurden zwischenzeitlich mehrere Informationsgespräche geführt, bei denen die Gemeindevertreter immer wieder eine Alternative zu den geplanten ökologischen Flutungen gefordert haben, bei denen der Wald an bis zu 60 Tagen im Jahr planmäßig unter Wasser gesetzt wird, damit sich die Bäume an ein großes Hochwasser gewöhnen können. Damit verbunden ist jedoch, dass nicht nur der Wald in dieser Zeit nicht betreten werden kann, sondern auch ein vollständiger Umbau unserer Wälder erfolgt, da die jetzigen Baumarten ein regelmäßiges Überfluten nicht überleben werden. Alternativ fordern die Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen eine ökologische Schlutenlösung, die die nachteiligen Auswirkungen der Flutungen für die Natur begrenzt. Wir, die politischen Mandatsträger in der Gemeinde Rheinhausen, sind auf die Unterstützung der Bürgerschaft angewiesen, wenn es gilt, in den Verfahren im Interesse der nachfolgenden Generationen unsere Position für einen nachhaltigen Menschen- und Naturschutz einzubringen. Wir werben für Ihre Unterstützung und werden Sie an dieser Stelle regelmäßig über den Fortgang der Planungen zum 3./4. Gleis, Autobahnausbau und zum Polder Wyhl/Weisweil informieren. Stellungnahme zu Scoping-Verfahren

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Ein großer Tag für die Gemeinde Rheinhausen und große Freude bei der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, beim Projektstart zum Neubau der Grundschule Rheinhausen im Bürgerzentrum. Viele waren gekommen, um mit dabei zu sein, als Bürgermeister Dr. Jürgen Louis, Rektorin Ulrike Naegele-Kusterer, Architekt Walter Hess und die pädagogische Fachberaterin Karin Doberer der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann die Pläne für das neue Schulhaus vorstellten. Neben den Schulkindern der Grundschule, Kindern der Kindertagesstätte St. Josef und St. Johannes Bosco, Lehrern und Erzieherinnen, Eltern, Elternbeiräten, zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Rheinhausen sowie weiteren Gästen aus der Region waren auch die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Dr. Johannes Fechner sowie die Landtagsabgeordneten Marion Gentges und Alexander Schoch und Landrat Hanno Hurth ins Bürgerzentrum gekommen. Der Ministerbesuch war auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden Marcel Schwehr zustande gekommen. Auf dem Gelände des zukünftigen Schulhofs hatten sich die Kinder mit ihren Lehrern und Erzieherinnen versammelt und empfingen die Ministerin mit Liedern. Die Schulkinder trugen der Kultusministerin ihre Wünsche für das neue Schulhaus vor. Diese hatten sie auf Karten geschrieben, die anschließend mit Luftballons gen Himmel getragen wurden. Kultusministerin Dr. Eisenmann zeigte sich so erfreut über den außerordentlich warmen Empfang in Rheinhausen, dass sie mit der Anschaff ung eines Wasserspenders sogleich die Erfüllung eines der genannten Wünsche zusagte. Noch nie sei sie so überaus freundlich und warmherzig begrüßt worden. Im gegenüberliegenden Konzert- und Festsaal wurden der Ministerin dann die aktuellen Baupläne vorgestellt. Das Raumprogramm finden Sie auch auf der Doppelseite 4-5 in dieser Ausgabe des Amtsblatts abgedruckt. Ministerin Dr. Eisenmann zeigte sich beeindruckt von der Dynamik, mit der in Rheinhausen der Neubau der Schule angegangen wird. Es sei beispielhaft, wie die ganze Schulfamilie mit Schulträger, Schule, Schülern und Eltern, Bürgerschaft, Architekt, Regierungspräsidium und Schulamt einbezogen wurde. Die vorgestellte Konzeption für die Grundschule Rheinhausen entspreche vollumfänglich den bildungspolitischen Vorgaben der Landesregierung und sei ebenfalls beispielhaft. Ministerin Dr. Eisenmann beglückwünschte die Gemeinde Rheinhausen zu der Entscheidung, die Grundschule vor Ort in der eigenen Gemeinde weiterhin zu erhalten, auch wenn dies erhebliche Mittel erfordert. „Kurze Beine, kurze Wege“, dazu stehe die Landesregierung. Die neue Grundschule Rheinhausen biete die Chance, auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren, mit einer Ganztagsgrundschule in Wahlform, die den Eltern die Wahlfreiheit gibt, über den Ganztagsschulbesuch ihrer Kinder frei zu entscheiden. Auch die Voraussetzungen für die Inklusion behinderter Schüler seien im neuen Schulhaus wesentlich besser. Kultusministerin Dr. Eisenmann sicherte zu, den weiteren Entwicklungsprozess sehr intensiv zu verfolgen und mit ihrem Ministerium zu begleiten. Zum Abschluss des Besuchs trug sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in das Goldene Buch der Gemeinde Rheinhausen ein. Auf ein Wiedersehen in Rheinhausen. Grundriss EG Grundriss OG

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In der vergangenen Woche befasste sich der Gemeinderat mit dem aktuellen Planungsstand zum Neubau der Grundschule. Architekt Walter Hess konnte dabei erstmals Ansichten des neuen Gebäudes vorstellen. Passend zu dem vom Lehrerkollegium unserer Grundschule erarbeiteten pädagogischen Konzept für die neue Schule wird es zwei Lernbereiche im Obergeschoss des neuen Schulhauses für die Jahrgangsstufen 1/2 und 3/4 geben. Im Erdgeschoss befinden sich die Funktionsräume der Schule wie ein Musik- und Werkraum oder Religionsraum. Auch die Garderoben für die Schüler befinden sich zentral am Eingangsbereich. Die Entwicklung des pädagogischen Konzeptes wurde von Karin Doberer von der LernLandSchaft im bayrischen Röckingen begleitet. Karin Doberer gehört in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zu einer der führenden Expertinnen, wenn es um die Verbindung von Pädagogik, Architektur und Ausstattung bei Schulneubauten geht. „Wenn sich Pädagogik und Architektur verbinden, gelingt Schulentwicklung“, so Karin Doberer. Lassen Sie uns mit dem Neubau der Grundschule im Bürgerzentrum gemeinsam diesen Weg zu einer gelingenden Schulentwicklung in Rheinhausen gehen. Gerne dürfen wir Sie nochmals auf den Besuch der Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Ministerin Dr. Susanne Eisenmann, am kommenden Montag, dem 8. Mai 2017 um 15.30 Uhr im Bürgerzentrum Rheinhausen hinweisen. Sehr herzlich laden wir alle Einwohnerinnen und Einwohner zu diesem Projektstart des Neubaus der Grundschule Rheinhausen ein.

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Nach der Kindergartenplatzstatistik für das Jahr 2016 werden die Plätze in den drei Rheinhausener Kindergarteneinrichtungen Kindertagesstätte St. Josef, Kindergarten St. Johannes Bosco und Kindergarten St. Dominikus weiterhin sehr stark nicht nur aus Rheinhausen, sondern auch aus den Umlandgemeinden nachgefragt. Nach den Grundsätzen über einen interkommunalen Kostenausgleich bei Kinder-betreuungsplätzen sind bei einer auswärtigen Kinderbetreuung von der Wohnsitzgemeinde je nach Betreuungsart und Betreuungsumfang feste Pauschalbeträge an die Standortgemeinde der aufnehmenden Kindertageseinrichtung zu leisten. Für sieben auswärtig untergebrachte Kinder aus Rheinhausen zahlt die Gemeinde Rheinhausen knapp 7.500 EUR. Diese Kinder besuchen Einrichtungen in Ettenheim, Kenzingen, Herbolzheim und Weisweil. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 hatte die Gemeinde Rheinhausen noch über 15.000 EUR an vier auswärtige Umlandgemeinden zu zahlen. Dieser Betrag hat sich also im vergangenen Jahr halbiert. Im Gegenzug besuchen 31 auswärtige Kinder aus Emmendingen, Endingen, Ettenheim, Friesenheim, Herbolzheim, Kappel-Grafenhausen, Kenzingen, Malsch, Ringsheim, Rust, Teningen, Weisweil und Wyhl die drei Kindergarteneinrichtungen in Rheinhausen. Von den auswärtigen Kindern besuchen jeweils 14 die Kindertagesstätte St. Josef und den Kindergarten St. Dominikus sowie 3 Kinder den Kindergarten St. Johannes Bosco. Insgesamt erhält die Gemeinde Rheinhausen für das Kindergartenjahr 2016 knapp 33.000 EUR von den umliegenden Städten und Gemeinden. Unter dem Strich ergibt sich aufgrund der Attraktivität der Rheinhausener Kindergarteneinrichtungen damit ein Plus von über 25.500 EUR.

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